Kammerjäger in Hellersdorf: was die Platte mit dem Befall zu tun hat
Hellersdorf ist der jüngste große Wohnungsbestand Berlins: eine Großsiedlung in Plattenbauweise, entstanden ab 1981, dahinter der Übergang in die Einfamilienhausgebiete des Bezirks, Richtung Kaulsdorf und Mahlsdorf mit den Kaulsdorfer Seen. Diese Seite erklärt, welche Wege diese Bauform Schaben und Ratten baut, warum in der Platte das Haus zählt und nicht die Wohnung, und wohin die Meldung geht.
Das Wichtigste zuerst
- Im Alt-Bezirk Hellersdorf wurden 67,4 Prozent des Gebäudebestands nach 1981 errichtet, der jüngste Wohnungsbestand Berlins. Die Großsiedlung entstand ab 1981 überwiegend in Plattenbauweise.
- Ein Rattenbefall ist unverzüglich dem Gesundheitsamt zu melden, und unverzüglich ist eine Fachkraft zu beauftragen. Zuständig ist der Fachbereich Hygiene und Umweltmedizin in der Janusz-Korczak-Straße 32, also im Ortsteil selbst.
- Schaben sind in der Privatwohnung nicht meldepflichtig, in besonders gefährdeten Einrichtungen schon. In der Platte liegen Küchen und Bäder übereinander am selben Installationsstrang, ein Befall lässt sich deshalb selten einer Wohnung zuordnen.
- Hellersdorf liegt im Trennsystem: Schmutz- und Regenwasser laufen in getrennten Kanälen. Der Innenstadt-Weg über den Mischwasserkanal sieht hier anders aus, an der Meldepflicht ändert das nichts.
- Wie viele Befälle es in Hellersdorf gibt, veröffentlicht niemand, und wir behaupten es nicht. Diese Seite begründet ihre Schwerpunkte über die Bauform, nicht über Zahlen, die es nicht gibt.
Die junge Großsiedlung, dahinter der Siedlungsrand
Zwei Bauformen an einer Ortsteilgrenze. Die Befunde sind belegt, ihre Reichweite steht dabei.
Das Bezirksamt beschreibt seinen Bezirk als die fünf Dörfer Biesdorf, Hellersdorf, Kaulsdorf, Marzahn und Mahlsdorf, und Hellersdorf ist eines davon: ein alter Dorfkern, um den ab 1981 die Großsiedlung entstand. Heute teilt das Bezirksamt den Ortsteil in die drei Stadtteile Hellersdorf-Nord, Hellersdorf-Ost und Hellersdorf-Süd, die U5 durchquert das Gebiet, und um den U-Bahnhof Hellersdorf liegt das Zentrum des Ortsteils. Wer im Mietvertrag einen der drei Stadtteilnamen liest, wohnt in ein und demselben Ortsteil, für den in jeder Frage dieser Seite dieselbe Stelle zuständig ist.Quelle 2Quelle 3
Der erste Befund ist das Alter der Häuser, und er ist das Gegenteil dessen, was auf unseren Altbau-Seiten steht. Im Alt-Bezirk Hellersdorf wurden nach dem Umweltatlas 67,4 Prozent des Gebäudebestands nach 1981 errichtet, der jüngste Wohnungsbestand Berlins. Die Großsiedlung entstand ab 1981 überwiegend in Plattenbauweise, vorwiegend auf Flächen, die vorher als Rieselfelder landwirtschaftlich genutzt wurden. Eine Einschränkung gehört dazu: der Alt-Bezirk Hellersdorf umfasste neben dem heutigen Ortsteil auch Kaulsdorf und Mahlsdorf, die Zahl gilt also für dieses größere Gebiet. Am Charakter des Ortsteils ändert das nichts, die Platte prägt ihn, nicht der Altbau.Quelle 5Quelle 6
Der zweite Befund ist der Rand. Nach Süden gehen die Wohnstraßen in die Einfamilienhausgebiete von Kaulsdorf und Mahlsdorf über, für die der Umweltatlas nach der Wiedervereinigung Schwerpunkte der Nachverdichtung durch Grundstücksteilung feststellt, und im Süden des Nachbarortsteils liegen die Kaulsdorfer Seen. Grün hat der Bezirk insgesamt viel: mit 643 Hektar Park- und Grünfläche führt er nach dem Umweltatlas alle zwölf Bezirke an, dazu kommen 149 Hektar Kleingärten, beides Bezirkswerte. Und unter der Straße liegt der dritte Befund: Marzahn-Hellersdorf ist vollständig im Trennsystem kanalisiert, Schmutzwasser und Regenwasser laufen in getrennten Kanälen, anders als in den innerstädtischen Altbaugebieten mit ihrem Mischwasserkanal.Quelle 5Quelle 7Quelle 8
Das sind Ausgangslagen und keine Befallszahlen. Wie viele Meldungen aus Hellersdorf beim Gesundheitsamt eingehen, veröffentlicht weder das Bezirksamt noch das Amt für Statistik, und wir rechnen aus Baujahren, Grünflächen oder Kanalisation keine Häufigkeit aus. Was sich aus der Bauform ableiten lässt, ist nicht das Ob, sondern das Wo: an welchen Stellen eines Plattenbaus oder eines Siedlungshauses ein Befall zuerst sichtbar wird und wo eine Suche ansetzt.
Schaben am Strang: warum in der Platte das Haus zählt
Der Installationsstrang ist die kürzeste Verbindung zwischen zwei Küchen, die nichts voneinander wissen.
Das Umweltbundesamt beschreibt Schaben als nachtaktiv. Tagsüber verstecken sie sich an dunklen, warmen und feuchten Orten in der Nähe von Nahrungs- und Feuchtigkeitsquellen, bevorzugt in Küche und Bad, etwa hinter Küchenschränken oder der Spüle, sowie in Ritzen und Spalten und an Leitungsdurchführungen. Im Plattenbau bekommt diese Aufzählung eine eigene Geometrie: Küchen und Bäder der Wohnungen liegen übereinander an gemeinsamen Installationssträngen, und die Durchführungen, die das Umweltbundesamt als Versteck nennt, verbinden dort planmäßig Geschoss mit Geschoss. Im Gründerzeithaus wurden Leitungen über hundert Jahre kreuz und quer nachgerüstet, in der Platte laufen sie gebündelt und senkrecht.Quelle 9
Für die Suche heißt das: ein Fund in der eigenen Küche sagt wenig darüber, wo der Befall sitzt. Er kann zwei Geschosse tiefer begonnen haben und am Strang gewandert sein, und dann ist die Behandlung einer einzelnen Wohnung eine halbe Sache, weil die Nachbarwohnungen am selben Strang unbehandelt bleiben. Das Umweltbundesamt empfiehlt die professionelle Bekämpfung, weil für die Artbestimmung und das Auffinden der Verstecke Fachkenntnisse nötig sind. Woran Sie die Arten unterscheiden, steht auf unserer Seite zu Kakerlaken und Schaben.Quelle 9
Rechtlich ist die Lage zweigeteilt. In der Privatwohnung sind Schaben nicht meldepflichtig. Die volle Melde- und Beauftragungspflicht gilt für synanthrope Schaben nach Paragraf 9 der Verordnung nur in besonders gefährdeten Einrichtungen, also etwa in Kita, Klinik, Praxis, Heim oder Massenunterkunft. Sitzt das Tier also nicht in einer Wohnung, sondern in einer solchen Einrichtung, gilt die volle Pflicht. Und weil sich ein Strangbefall selten einer Wohnung zuordnen lässt, hängt an ihm regelmäßig die Frage, wer die Bekämpfung trägt. Die Berliner Entscheidungen dazu stehen auf unserer Seite zu Vermieter und Mieter.Quelle 11Quelle 9
Wenn Sie sagen, in welchem Geschoss Sie das Tier gesehen haben und ob Nachbarn am selben Aufgang auch etwas bemerkt haben, ist danach klar, ob eine Wohnung zu behandeln ist oder ein Strang.
Ratten ohne Mischwasserkanal: wo in Hellersdorf gesucht wird
Das einzige Tier auf dieser Seite, bei dem die Meldung Pflicht ist, ohne jede Einschränkung.
Auf unseren Innenstadtseiten führt die Spur bei Ratten in den Mischwasserkanal. In Hellersdorf führt sie das nicht, denn der Bezirk ist vollständig im Trennsystem kanalisiert. Das Umweltbundesamt beschreibt für die Wanderratte, dass Populationen häufig zwischen dem Lebensraum Kanal und oberirdischen Bereichen wechseln und dass die Tiere über Kellerfenster und defekte Kanalisationsanschlüsse in Gebäude eindringen. Dieselbe Quelle stellt klar, dass das Kanalsystem nicht ihr hauptsächlicher Lebensraum ist. Für Hellersdorf heißt das: die Suche gehört nach oben. Kellergeschosse, Kellerfenster, Anschlüsse am Gebäude, und das, was oberirdisch an Nahrung erreichbar ist.Quelle 8Quelle 10
In der Großsiedlung kommt die Freifläche dazu. Anders als im Gründerzeitblock stehen die Tonnen nicht im Hinterhof eines einzelnen Hauses, sondern an Standplätzen im offenen Wohnumfeld, die sich mehrere Aufgänge teilen. Wer dort etwas gesehen hat, hat deshalb selten ein Problem einer einzelnen Wohnung vor sich, sondern eines des Grundstücks, und die Meldepflicht knüpft an das Grundstück an. Was die Pflicht im Einzelnen umfasst und wie die Tiere von Mäusen zu unterscheiden sind, steht auf unserer Seite zu Ratten.Quelle 11
Der überquellende Tonnenplatz ohne jede Sichtung ist ein anderer Fall. Für Müllansammlungen und die Sorge vor Rattenzulauf verweist die Dienstleistungsbeschreibung des Landes auf das Ordnungsamt des Bezirks, nicht auf das Gesundheitsamt. Erst wenn ein Befall festgestellt ist, greift die Meldung an das Gesundheitsamt. Und aus dem Trennsystem folgt kein Umkehrschluss: dass der Innenstadt-Weg über den Mischwasserkanal hier fehlt, sagt nichts darüber, wie viele Tiere es gibt.Quelle 4Quelle 8
Platte oder Siedlungshaus: wer meldet und wer beauftragt
Dieselbe Verordnung, aber an der Ortsteilgrenze wechselt, wer sie erfüllen muss.
Verantwortliche Person ist nach Paragraf 2 Absatz 2 der Verordnung der Eigentümer, der Nutzungsberechtigte oder Inhaber der tatsächlichen Gewalt und der zum Unterhalt Verpflichtete. In einem Plattenbau mit vielen Wohnungen sind das regelmäßig verschiedene Leute: Eigentümer und Verwaltung zugleich mit den Bewohnern. Wer dort in seiner Wohnung Ratten sieht, ist den Weg über Verwaltung und Eigentümer nicht los, aber auch nicht allein in der Pflicht. Im Einfamilienhaus am Siedlungsrand fällt das zusammen: der Eigentümer wohnt selbst im Haus, und Meldung, Beauftragung der Fachkraft und Kosten liegen in einer Hand.Quelle 11
| Frage | Wohnung in der Großsiedlung | Einfamilienhaus am Rand |
|---|---|---|
| Wer ist verantwortliche Person? | Regelmäßig mehrere zugleich: Eigentümer, Verwaltung und Bewohner | Regelmäßig der Eigentümer selbst |
| Wohin geht die Meldung bei Ratten? | An den Fachbereich Hygiene und Umweltmedizin, Janusz-Korczak-Str. 32 | An dieselbe Stelle |
| Wer trägt die Kosten der Bekämpfung? | Die pflichtige Person im Sinne der Verordnung, die Meldung selbst ist gebührenfrei | Dieselbe Regel, nur ohne die Frage, wer von mehreren es ist |
Eine Besonderheit des hiesigen Amts hilft in beiden Fällen: der Fachbereich Hygiene und Umweltmedizin wird nach seiner Amtsseite nicht nur bei Rattenbefall tätig, sondern berät auch bei Schädlingsbefall im Wohnbereich und zählt dabei ausdrücklich Mäuse, Schaben, Bettwanzen, Fliegen und Vorratsschädlinge auf. Das ist eine Beratung und keine Meldepflicht, denn Mäuse, Bettwanzen und Motten stehen nicht in der Verordnung. Welches Tier welche Pflicht auslöst, steht auf unserer Seite zur Meldepflicht in Berlin, die Abgrenzung zum nicht meldepflichtigen Nager auf der Seite zu Mäusen.Quelle 1Quelle 11
Das zuständige Amt sitzt im eigenen Ortsteil
Für Hellersdorf ist der Weg zur Behörde kurz. Die vollständige Beschreibung steht auf der Bezirksseite.
Zuständig für ein Objekt in Hellersdorf ist das Gesundheitsamt des Bezirksamts Marzahn-Hellersdorf, dort der Fachbereich Hygiene und Umweltmedizin. Er sitzt in der Janusz-Korczak-Str. 32 in 12627 Berlin, also im Ortsteil selbst, und ist unter Telefon (030) 90293-3639, Fax (030) 90293-3628 und der E-Mail-Adresse hygiene-mh@ba-mh.berlin.de erreichbar. Für Post gibt das Bezirksamt die Anschrift 12591 Berlin ohne Straßenangabe an. Die Amtsseite nennt als Sprechzeiten Montag bis Donnerstag 08:00 bis 15:00 Uhr und Freitag 08:00 bis 13:00 Uhr, dazu Termine nach Vereinbarung.Quelle 1
Das Berliner Serviceportal nennt für die Meldung Brief, E-Mail und Telefon und bezeichnet sie als gebührenfrei. Relevant sind danach der Ort der Sichtung, der Eigentümer des Grundstücks, die Kontaktdaten der meldenden Person und eine photographische Dokumentation. Eine Grenze innerhalb des Bezirks gibt es für die Zuständigkeit nicht: ob das Objekt in Hellersdorf, Marzahn, Biesdorf, Kaulsdorf oder Mahlsdorf liegt, die Meldung geht in jedem Fall an die Janusz-Korczak-Straße. Erst an der Bezirksgrenze nach Lichtenberg und Treptow-Köpenick und an der Landesgrenze nach Brandenburg wechselt die Stelle. Die Anschriften der Nachbarbezirke und die Landesgrenze im Einzelnen führt die Seite zum Bezirk Marzahn-Hellersdorf, was landesweit gilt, die Seite zur Meldepflicht in Berlin.Quelle 4Quelle 2Quelle 11
Wie wir nach Hellersdorf kommen
Der einzige Abschnitt auf dieser Seite, in dem es um uns geht.
Wir kommen nach Hellersdorf gefahren. Eine Niederlassung im Ortsteil haben wir nicht, kein Büro an der Hellersdorfer Mitte und keinen Stützpunkt an der Louis-Lewin-Straße. Unser Betrieb sitzt an einer Anschrift in Berlin, und von dort fahren wir nach Hellersdorf-Nord so gut wie nach Hellersdorf-Ost oder -Süd. Vor dem Aufgang parkt dann ein Wagen ohne Aufschrift. Wer im Haus wohnt, sieht jemanden mit einem Koffer. An einem Aufgang, an dem viele Parteien denselben Eingang nehmen, ist das kein Detail, sondern der Grund, warum manche überhaupt anrufen.
Vor Ort wird zuerst gesucht und dann behandelt, und der Preis für den Einsatz wird genannt, bevor wir anfangen. Wer Biozide gegen Schädlinge einsetzt, braucht in Deutschland den Sachkundenachweis nach TRGS 523. Fragen Sie bei jedem Betrieb danach, bei uns auch. Bei Ratten stellen wir am Ende die Bescheinigung aus, die das Bezirksamt für die Abschlussmeldung sehen will. Was den Aufwand treibt und warum ein Festpreis am Telefon, ohne dass jemand den Befall gesehen hat, ein Warnzeichen ist, steht auf unserer Seite Was den Preis bestimmt.Quelle 11
Sagen Sie am Telefon, was Sie gesehen haben, in welchem Geschoss und ob Keller oder Tonnenplatz betroffen sind. Danach ist klar, ob eine Meldung fällig ist und was der nächste Schritt ist.
Fragen und Antworten
Wo melde ich einen Rattenbefall in Hellersdorf?
Beim Gesundheitsamt des Bezirksamts Marzahn-Hellersdorf, Fachbereich Hygiene und Umweltmedizin, Janusz-Korczak-Str. 32, 12627 Berlin. Die Dienststelle ist unter Telefon (030) 90293-3639 und unter hygiene-mh@ba-mh.berlin.de erreichbar, für Post gibt das Bezirksamt die Anschrift 12591 Berlin an. Das Berliner Serviceportal nennt für die Meldung Brief, E-Mail und Telefon, und die Meldung ist gebührenfrei.
Ich wohne in Hellersdorf-Nord. Ist ein anderes Amt zuständig als in Hellersdorf-Süd?
Muss ich Schaben in meiner Wohnung in der Großsiedlung melden?
In der Privatwohnung nicht. Die Melde- und Beauftragungspflicht der Berliner Schädlingsbekämpfungsverordnung gilt für synanthrope Schaben nur in besonders gefährdeten Einrichtungen, also etwa in Kita, Klinik, Praxis, Heim oder Massenunterkunft. Ihrem Vermieter oder der Verwaltung sollten Sie den Fund trotzdem anzeigen, weil Küchen und Bäder im Plattenbau übereinander am selben Installationsstrang liegen und sich ein Befall selten einer einzelnen Wohnung zuordnen lässt.
Sind Mäuse im Einfamilienhaus am Siedlungsrand meldepflichtig?
Nein. Mäuse stehen nicht in der Berliner Schädlingsbekämpfungsverordnung, meldepflichtig sind unter den Nagetieren nur Hausratten und Wanderratten. Der Fachbereich Hygiene und Umweltmedizin berät nach seiner Amtsseite gleichwohl bei Schädlingsbefall im Wohnbereich und zählt dabei Mäuse ausdrücklich auf. Das ist ein Beratungsangebot, keine Pflicht.
An den Mülltonnen zwischen den Aufgängen habe ich eine Ratte gesehen. Wer meldet?
Verantwortliche Person ist nach Paragraf 2 Absatz 2 der Verordnung der Eigentümer, der Nutzungsberechtigte oder Inhaber der tatsächlichen Gewalt und der zum Unterhalt Verpflichtete. In einem Wohngebäude trifft das regelmäßig Eigentümer und Verwaltung zugleich mit den Bewohnern, und die Pflicht knüpft an das Grundstück an, nicht an eine einzelne Wohnung. Gesehen und nichts unternommen ist keine Option: die Meldung muss unverzüglich erfolgen, und unverzüglich ist eine Fachkraft zu beauftragen.
Mein Haus steht an der Grenze zu Kaulsdorf oder Marzahn. Ändert sich das Amt?
Nein. Hellersdorf, Marzahn, Biesdorf, Kaulsdorf und Mahlsdorf sind die fünf Ortsteile desselben Bezirks, und für alle ist das Gesundheitsamt des Bezirksamts Marzahn-Hellersdorf zuständig. Die Stelle wechselt erst an der Bezirksgrenze, im Westen nach Lichtenberg und im Süden nach Treptow-Köpenick, und an der Landesgrenze nach Brandenburg, jenseits derer die Berliner Verordnung nicht gilt.
Sieht man Ihrem Fahrzeug an, warum es vor dem Aufgang steht?
Nein. Vor dem Haus parkt ein Wagen ohne Aufschrift. Wer im Haus wohnt, sieht jemanden mit einem Koffer. An einem Aufgang, an dem viele Parteien denselben Eingang nehmen, ist das für die meisten der wichtigste Punkt neben der Sache selbst.
Was kostet ein Einsatz in Hellersdorf?
Eine Zahl, die ohne Besichtigung genannt wird, wäre geraten, und deshalb nennen wir hier keine. Was eine Schädlingsbekämpfung kostet, hängt an Befall, Fläche, Zugang und der Anzahl der Termine. Wir sehen uns den Befall an und nennen den Preis, bevor wir anfangen. Ein Festpreis am Telefon, ohne dass jemand den Befall gesehen hat, ist dagegen ein Warnzeichen.
Quellen
Woher die Angaben auf dieser Seite stammen
Jede rechtliche und biologische Aussage auf dieser Seite ist belegt. Die Fundstellen stehen hier, damit Sie nachlesen können.
- Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf, Gesundheitsamt, Fachbereich Hygiene und UmweltmedizinAnschrift Janusz-Korczak-Str. 32, 12627 Berlin, Postanschrift 12591 Berlin, Telefon (030) 90293-3639, Fax (030) 90293-3628, hygiene-mh@ba-mh.berlin.de, Sprechzeiten Mo bis Do 08:00 bis 15:00 Uhr und Fr 08:00 bis 13:00 Uhr, Tätigkeit bei Rattenbefall und Beratung bei Schädlingsbefall im Wohnbereich
- Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf, Über den Bezirk, KurzporträtDie fünf Dörfer Biesdorf, Hellersdorf, Kaulsdorf, Marzahn und Mahlsdorf, Lage am nordöstlichen Stadtrand, Grenze im Norden und im Osten an Brandenburg, südlich an Treptow-Köpenick, westlich an Lichtenberg
- Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf, Über den Bezirk, Zahlen und FaktenBasisdaten mit den neun Stadtteilen, darunter Hellersdorf-Nord, Hellersdorf-Ost und Hellersdorf-Süd
- Serviceportal Berlin, Dienstleistung Schädlingsbefall meldenMeldung per Brief, E-Mail oder telefonisch, gebührenfrei, relevante Angaben, Kostentragung durch die pflichtige Person und Verweis auf das Ordnungsamt bei Müllansammlungen
- Umweltatlas Berlin, Karte 06.12 Gebäudealter der Wohnbebauung, Ausgabe 2016Kartenbeschreibung, Anteil der nach 1981 errichteten Gebäude im Alt-Bezirk Hellersdorf 67,4 Prozent, Nachverdichtung durch Grundstücksteilung in den Siedlungsgebieten
- Umweltatlas Berlin, Karten 06.07 und 06.08 Stadtstruktur, Ausgabe 2020Kartenbeschreibung, Flächentyp Großsiedlung und Punkthochhäuser, Entstehung ab 1981 in Hellersdorf, Plattenbauweise auf vormaligen Rieselfeldern
- Umweltatlas Berlin, Karten 06.01 und 06.02 Flächennutzung, Ausgabe 2020Stand 31.12.2020, Tabelle 3, Park- und Grünfläche 643 Hektar als höchster Bezirkswert, Kleingärten 149 Hektar
- Umweltatlas Berlin, Karte 02.09 Entsorgung von Regen- und Abwasser, Ausgabe 2022Kartenbeschreibung, Trennsystem in den Außenbezirken gegenüber dem Mischsystem der Innenstadt
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